Urteil im Reiserecht

Reise storniert und dann abgesagt - Veranstalter darf keine Stornoentschädigung beanspruchen

Rechtsanwalt Schwede erläutert in seinem Rechtstipp die Entscheidung des Landgerichts Frankfurt  (Az.: 2-24 S 243/21).

Das Gericht hatte im Berufungsverfahren über die Frage der Stornoentschädigung zu entscheiden. Der Kläger hatte den Rücktritt vom Reisevertrag wegen der sich abzeichnenden Beschränkungen in Folge der Corona-Pandemie erklärt. Die Reise selbst war später von dem Veranstalter abgesagt worden.

Der Kläger hatte für seine Ehefrau und sich sowie ein weiteres Ehepaar eine Reise nach Mallorca gebucht. Die Reisebedingungen sahen vor, dass bei einem Rücktritt des Reisenden eine Entschädigungspauschale von 55 % des Reisepreises zu zahlen sei.

Unter welchen Voraussetzungen diese Entschädigung von dem Veranstalter nicht erfordert werden darf, lesen Sie unter Keine Stornoentschädigung nach Reiseabsage durch Veranstalter (anwalt.de).

Haben Sie rechtliche Fragen zu Ihrer Reise? Haben Sie die Reise storniert oder wurde die Reise storniert? Gerne beraten wir Sie und vertreten Ihre Interessen im Reiserecht.

 

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